philoro Edelmetall-Studie 2022

philoro Edelmetall-Studie 2022 08.11.2022

Edelmetalle sind die beliebteste Anlageform in Österreich

Edelmetalle sind in Österreich die beliebteste Anlageform, also noch beliebter als Immobilien oder Aktien. Dies zeigt die Edelmetall-Studie 2022 der Universität St. Gallen (HSG) im Auftrag des Edelmetallhändlers philoro. Im Durchschnitt besitzen die Österreicherinnen und Österreicher 220 Gramm Gold. Laut den Studienautoren hat auch die geopolitisch unsichere Lage dazu beigetragen, dass die Bedeutung von Edelmetallen gestiegen ist.

Von Mai bis September 2022 hat das Institut für Marketing und Customer Insight (IMC-HSG) der Universität St.Gallen im Auftrag des Goldhändlers philoro eine österreichweite repräsentative Studie zur Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber physischen Edelmetallen als Anlageform durchgeführt. Es wurden über 1000 Erwachsene aus allen österreichischen Bundesländern online befragt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Edelmetalle sind als Anlage beliebter als Immobilien und Aktien.
  • Rund zwei Drittel der Bevölkerung geben an, dass sie ein Wissensdefizit gegenüber Edelmetallen haben.
  • Einen Big Mac: So viel besitzt durchschnittlich jede goldanlegende Person in Österreich, also 220 g Gold, ausgenommen Schmuck.  

Zwei Drittel der Befragten erachten Edelmetalle als sinnvolle Investition, falls sie einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätten. Edelmetalle rangieren damit sogar vor Immobilien (53%), Aktien (24%) und dem Giro-/Sparkonto (21%). Kryptowährungen erhalten sogar nur von 11 % eine Zustimmung. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landen Derivate mit 2 Prozent. „Die Menschen haben erkannt, welche Vorteile Edelmetalle bieten, wenn es um Langfristigkeit, Stabilität und Krisenvorsorge geht“, sagt Studienautor Prof. Dr. Sven Reinecke von der Universität St. Gallen (HSG). „Gewiss hat sich auch die gegenwärtig geopolitisch unsichere Lage auf das Umfrageresultat ausgewirkt“, so Reinecke.

Gold in Österreich die beliebteste Anlageform

Fehlendes Wissen zu Edelmetallen

Etwas im Widerspruch zur Beliebtheit der Edelmetalle steht die Erkenntnis, dass 71,8 % der Österreicherinnen und Österreicher sich weniger bis sehr schlecht über Edelmetalle informiert fühlen. „Die Leute wissen zum einen nicht, wo sie Gold seriös kaufen können, woran sie echtes Gold erkennen und welche Möglichkeiten sie prinzipiell haben“, sagt Martin Krieger, Head of Group Business Development von philoro.

„Zu Teilen besteht auch immer noch der Mythos, Gold sei nur etwas für die Elite, also die höhere Einkommensschicht“, so Krieger.

Im Durchschnitt besitzt jede goldanlegende Person in Österreich 220 Gramm physisches Gold in Form von Barren oder Münzen. Goldschmuck wurde nicht berücksichtigt. Zur Erhebung des Goldbesitzes wurde zusätzlich zur Studie eine repräsentative Ad-hoc-Befragung mit einer Stichprobengröße von 5005 befragten Personen zusammen mit dem Marktforschungsinstitut LINK durchgeführt. Würde man den Goldbesitz aller Österreicherinnen und Österreicher addieren, so ergäbe sich ein Gesamtbesitz von 388 Tonnen mit einem Gegenwert von 21,4 Mrd. Euro.

Goldbesitz in Österreich

Goldbesitz in Österreich 2

Krisenvorsorge mit Gold

Gold ist beim Vergleich mit den anderen Edelmetallen mit Abstand am beliebtesten. Platin (12%), Silber (11%) und Palladium (8 %) haben gemäß der Untersuchung „nur eine untergeordnete Bedeutung“. Gefragt nach den Gründen für eine Investition in Edelmetalle zeigt sich, dass die Stabilität und die Langfristigkeit der Anlage im Vordergrund steht. Denn 64 % der Befragten nannten dies als Investitionsgrund. Danach folgen Sicherheit und Krisenvorsorge (55%) sowie Inflationsschutz (35%). Vermögensaufbau ist für 23 % der Befragten eine Motivation für eine Investition in Edelmetalle. Ein Fünftel würde wegen der Greifbarkeit und Sichtbarkeit (22%) oder der Anonymität (20%) diese Anlageform wählen. Das Schlusslicht nehmen die Rendite (7%) und Steuervorteile (6%) ein.

Die Beliebtheit von Gold ist weitgehend altersunabhängig, auch wenn ältere Personen höhere Beträge investieren würden. Österreicherinnen und Österreicher, die eine Investition in Edelmetalle beabsichtigen, wurden nach der Höhe des geplanten Investitionsbetrags gefragt. Dabei zeigte sich, dass Beträge zwischen 1001 und 5000 Euro mit 36 % Zustimmung am beliebtesten sind.

Goldkursentwicklung seit 1980

Über die Studie

Von Mai bis September 2022 führte das Institut für Marketing und Customer Insight der Universität St. Gallen (HSG) eine österreichweite Studie zur Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber physischen Edelmetallen als Anlageform durch. Es wurden 1004 Erwachsene aus allen Bundesländern online befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ. Mittels von Quoten konnte eine große Strukturähnlichkeit zur österreichischen Bevölkerung erzielt werden. Zusätzlich wurde eine für Österreich repräsentative Ad-hoc-Befragung mit einer Stichprobengröße von 5005 befragten Personen zusammen mit dem Marktforschungsinstitut LINK durchgeführt, um den durchschnittlichen physischen Goldbesitz im österreichweiten Vergleich zu ermitteln. Die Autoren der Studie sind Prof. Dr. Sven Reinecke, Alexander Tombach und Friedrich Schindelbeck.

Kontakte für Rückfragen zur Studie:

Universität St.Gallen (IMC-HSG)
Prof. Dr. Sven Reinecke
Direktor des Instituts für Marketing und Customer Insights (IMC-HSG)
sven.reinecke@unisg.ch

philoro Edelmetalle GmbH
Teresa Hatz
Marketing Manager
pr@philoro.com

Über philoro

philoro wurde im März 2011 in Wien als bankenunabhängiges Edelmetall-Handelshaus gegründet und gehört heute zu den führenden, europäischen Anbietern bei qualitativ hochwertiger Veranlagung in Gold und anderen Edelmetallen. Das Familienunternehmen betreut mit langjähriger Erfahrung private ebenso wie institutionelle Kunden, und das sowohl online als auch in 15 Filialen im deutschsprachigen Raum sowie in einer Niederlassung in Hongkong. 
philoro setzt höchste Standards bei Sicherheit und Servicequalität im Webshop und den Filialen, sowie bei der Produktqualität. Daher stammen die Goldprodukte auch ausschließlich von Herstellern, die nach dem Topstandard der LBMA (London Bullion Market Association) zertifiziert sind. Dank effizienter Vertriebsstrukturen und bester Einkaufskonditionen kann philoro seine Kunden mit einem breiten Portfolio an Produkten zu attraktiven Preisen bedienen und erfreut sich daher stetig wachsender Beliebtheit in allen Zielgruppen.
Das Qualitätsmanagement von philoro erhielt vom TÜV NORD die DIN EN ISO 9001:2015-Zertifizierung. Regelmäßig wird das Unternehmen in unabhängigen Test ausgezeichnet und topgereiht. Focus Money etwa kürte philoro im Jahr 2022 bereits zum sechsten Mal in Folge als „Bester Edelmetallhändler“, auch den „Goldhändlertest 2021“ von EURO am Sonntag konnte das Unternehmen für sich entscheiden. Die Serviceleistung war dem „Sachwert-Magazin“ eine Auszeichnung wert und nicht zuletzt wurden die Schließfächer von philoro vom Deutschen Kundeninstitut (DKI) unter 24 Anbietern als Testsieger prämiert.

Universität St. Gallen (HSG)

Die Universität St. Gallen (HSG) ist die Universität des Kantons St. Gallen und die Wirtschaftsuniversität der Schweiz. Internationalität, Praxisnähe und eine integrative Sicht zeichnen die Ausbildung an der HSG seit ihrer Gründung im Jahr 1898 aus. Heute bildet die Universität über 9000 Studierende aus rund 90 Staaten in Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechts- und Sozialwissenschaften, Internationalen Beziehungen und Informatik aus. Mit Erfolg: Die HSG gehört zu den führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas. Im European Business School Ranking der «Financial Times» 2021 belegt sie den 6. Platz. Zudem hat die «Financial Times» den Master in «Strategy and International Management» (SIM-HSG) 2021 zum elften Mal in Folge als weltweit besten Management-Master bewertet. Für ihre ganzheitliche Ausbildung auf höchstem akademischem Niveau trägt die HSG mit der EQUIS-, AACSB- und AMBA-Akkreditierung internationale Gütesiegel. Studienabschlüsse sind auf Bachelor-, Master- und Doktorats-Stufe möglich. Zudem bietet die HSG erstklassige und umfassende Angebote zur Weiterbildung für jährlich rund 6000 Teilnehmende.
Kristallisationspunkte der Forschung an der Universität St. Gallen sind ihre rund 40 Institute, Forschungsstellen und Centers, welche einen integralen Teil der HSG bilden. Die weitgehend autonom organisierten Institute finanzieren sich zu einem großen Teil selbst, sind aber eng mit dem Universitätsbetrieb verbunden.

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